Monday, 1 December 2014

Sommernachtstraum







Ich sehe den Strand und das tiefblaue Meer. Die Wellen werden mehr träge, bereiten sich für den Abend vor. Der Wind weht langsamer, streichelt nur noch zart den feinen Sand und unsere Wangen. Wie eine stolze Königing geht die Sonne unter und ihre rot goldene Bekleidung spiegelt sich im Meer. Ein Paradies der Farben. Ein Ort der Ruhe und der Zufriedenheit. Der Abend bricht langsam ein. Die Felsen in der Ferne sehen wie Wachposten aus. Ja, ruhig und unbeweglich bewachen sie das Meer. Und wenn du weiter am Strand läufst, siehst du überall kleine Glühwürmchen, die wie Kerzen, dir den Weg beleuchten. Ah der süßliche Wind und der Salzgeschmack auf deinen Lippen. Ein wunderbares Treffen. Fühlst du dich auch so leicht? Als wärest du nur ein Schmetterling in der Luft? Und hörst du sie auch spielen? Da sitzen sie, etwas weiter entfernt vom Wasser. Ein kleines Orchester. Friedlich spielen sie, voller Leidenschaft. Deren Töne und Klänge vermischen sich zärtlich mit die des Meeres und der Nachtbrise. Was für eine Symphonie. Mach die Augen zu. Tanzende Körper schmiegen sich aneinander, als würden sie ineinander schmelzen, eins mit der Musik werden. Und trotzdem kannst du jede einzelne  Gestalt unterscheiden. Glückliche Menschen, küssen und umarmen sich, halten sich an der Hand fest oder tanzen alleine im Kreis. Ich werde mitgezogen.  Befinde mich nun mitten im Tanz. So eine unglaubliche Leichtigkeit. Als würden mich die Musiknoten hin und her schwingen, der Wind wirbelt mir durchs Haar, der feine Sand streichelt sanft meine Füße, das Meer rauscht im Hintergrund. Das Orchester spielt und spielt, immer lauter und intensiver. Wir alle schweben vor uns dahin bis wir uns müde und glücklich im Sand fallen lassen....zurück ins Leben.


Wann hast du zuletzt geträumt?

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